DIMB Trail Rules

  1. Fahre nur auf Wegen.
  2. Hinterlasse keine Spuren.
  3. Halte dein Mountainbike unter Kontrolle.
  4. Respektiere andere Naturnutzer.
  5. Nimm Rücksicht auf Tiere.
  6. Plane im Voraus.
Interessengemeinschaft "Mountainbiken in der Biosphäre Schwäbische Alb"

Aktuelle Lage

Das derzeitige Landeswaldgesetz schränkt die Nutzung von Wegen derart ein, dass Mountainbiken im eigentlichen Sinne nicht möglich ist.
Mountainbiker, die ihren Sport auch außerhalb Baden-Württemberg ausüben und die dortigen Möglichkeiten kennen, empfinden die Einschränkung auf befestigte Wege über 2m Breite als Verbot für das, was heute gemeinhin unter „Mountainbiken“ verstanden wird.
In Vereinen sind unzählige Mountainbiker jeden Alters organisiert. Die Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen für den Sport ist groß. Im Bereich „Sportler des Jahres“ unserer Region wurden in den letzten Jahren einige Preise an Sportler und Betreuer aus dem Bereich „Mountainbike“ vergeben. Speziell Kinder und Jugendliche finden beim Training vor allem an Gefallen an fahrtechnischen Herausforderungen.
Für die Vorbereitung auf Wettkämpfe muss auch Fahrtechnik geschult werden. Dies ist durch Fahren auf breiten Forstwegen nicht möglich. Eine erfolgreiche Wettkampf-Saison als Mountainbiker ist ohne regelmäßiges Training auf schmalen Wegen (so genannten „Singletrails“) nicht möglich.
Zu diesen vereinsorganisierten und wettkampforientierten Fahrern kommt noch eine große Anzahl an Freizeitsportlern jeden Alters und jeder Schicht, die Mountainbiken als eine weitere Form der Erholungssuche betrachten und die die hiesige Gegend mit ihrer Landschaft und ihren Wegen lieben und einer der mittlerweile verbreitetsten Freizeitsportarten nachgehen. Unter diesen Sportlern gibt es eine große Anzahl, die ihren Urlaub am Sport orientieren und dabei mittlerweile aus einem großen Angebot an attraktiven Gebieten wählen können. Die schwäbische Alb zählt z.Zt. nicht dazu und bewirbt den Tourismussektor „sportliches Mountainbiken“ nicht.

Dem gegenüber steht, dass das Fahren auf Singletrails auch auf der schwäbischen Alb bereits seit Jahren verbreitet ist. Die Akzeptanz bei den meisten anderen Waldbesuchern ist groß und die Anzahl der Konflikte gering.

Ein öffentliches Bekenntnis zum Fahren auf Singletrails käme jedoch für den einzelnen einer Selbstanzeige gleich, die kein Biker riskieren will.

Durch die Biosphäre werden zum einen Wege auf der schwäbischen Alb gesperrt und zum anderen Gesetze und Zuständigkeiten verändert, so dass große Unsicherheit herrscht, wie groß die Einschnitte sein werden, die Mountainbiker hinnehmen müssen.